Natürlich Informiert!
     

Liebe Nachbarn,

wie wir leider erfahren mussten, hat das Bezirksamt Hamburg-Mitte bereits eine Ausnahmegenehmigung zum Baumfällen in den Knickstrukturen östlich der Straße Haferblöcken beantragt. Leider haben wir keinerlei juristische Handhabe dagegen, wie uns unser Anwalt leider bestätigen musste.

Es kann aber jeder einen Teil zur Verhinderung beitragen!

Kopiert bitte den Text unten und schreibt eine Email an den Leiter des Amts für Naturschutz, Grünplanung und Energie (Hans.Gabanyi@bue.hamburg.de), Leiter im Bereich Naturschutz (bernd-ulrich.netz@bue.hamburg.de) und den Leiter im Bereich Arten- und Biotopschutz (Udo.Bendzko@bue.hamburg.de).

Als Betreff könnt ihr nutzen:

Ausnahmegenehmigung für den Eingriff in die Knickstrukturen des LSG Billstedt-Öjendorfer Geest

 

Es kommt jetzt auf jeden von Euch an!

Helft mit!

 


Sehr geehrter Herr Gerbanyi,

Sehr geehrter Herr Netz,

Sehr geehrter Herr Bendzko,

hiermit fordere ich Sie nachdrücklich auf, dem Fachamt des Managements des öffentlichen Raumes zum jetzigen Zeitpunkt keine Ausnahmegenehmigung nach § 4 der Baumschutzverordnung zu erteilen bzw. alternativ diese zurückzunehmen oder die bereits veranlassten Arbeiten in den Knickbereichen zwischen der Straße Haferblöcken und dem Schleemer Bach zu stoppen.

Die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung ist nicht rechtmäßig. Ein zulässiges Bauvorhaben liegt hier eindeutig bislang nicht vor. Eine Zerstörung von gesetzlich geschützten Biotopen (Knickstrukturen), obwohl eine Bebauung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht einmal beschlossen ist und von keiner Seite sicher festgelegt werden kann, ob, wann und wo genau auf den Flächen ein Bauvorhaben verwirklicht wird, entspricht in keinster Weise dem Schutzzweck und damit § 1 der Baumschutzverordnung.

Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, besonders geschützte Tierarten zu töten. Bei streng geschützten Tierarten, und den europäischen Vogelarten, ist es zusätzlich verboten, die Tiere während der Fortpflanzungs-, Aufzucht-, Mauser-, Überwinterungs- und Wanderzeiten erheblich zu stören. Von dieser Regelung sind auch beispielsweise die Winterquartiere der Fledermäuse betroffen, die sich in den größeren Baumhöhlen befinden können. In der Biotopkartierung (Erhebungsbogen) befindet sich der Hinweis, dass es dort Bäume mit Höhlen gibt und Kleinsäuger dort leben. In dem Ökologisch-Faunistischen Fachbeitrag zur Umweltprüfung für das B-Plangebiet Billstedt 103 – Haferblöcken sind genau für den Bereich zwischen Haferblöcken und Schleemer Bach die vorkommenden streng geschützte Fledermausarten (Breitflügelfledermaus (Eptesicus serotinus, RL D V, RL HH 3), Großer Abendsegler (Nyctalus noctula, RL D 3, RL HH 2) und Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus, RL HH 3) aufgezählt.

Im Übrigen ist auch die Zugrundelegung eines nahezu neun Jahre alten Erhebungsbogens unter Berücksichtigung der Rechtsprechungen nicht rechtmäßig und auch wenig zweckmäßig.

Die für die Ausnahmegenehmigung maßgebenden Knickstrukturen östlich der Straße Haferblöcken wurden weder durch Bauarbeiten noch durch landwirtschaftliche Maschinen oder Baumaschinen in Mitleidenschaft gezogen, da bereits seit vielen Jahren keine landwirtschaftliche Nutzung mehr erfolgt und auch keine Bauarbeiten stattgefunden haben.

Mit freundlichen Grüßen

 

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Viele Grüße

Euer Orga-Team

i.V. Christian Münster, Stefan Metz, Heike Delventhal, Frank Zimmermann (Kommunikations-Team)

 

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