Ein Blick in die Ergänzungsbescheide – Was nützt Billstedt eine Ausgleichsfläche in Neuengamme?

Fast alle Ergänzungsbescheide zu der Baugenehmigung für das Gebiet „Östlich Haferblöcken“ liegen nun vor. So steht im Bescheid Nr. 4 zum Artenschutz zu lesen: „Um negative Wirkungen auf die Insekten- und Fledermausfauna zu vermeiden sind im Außenbereich der gesamten Vorhabenfläche nur LED-Leuchten mit max. 3000 Kelvin zulässig. Die Lampen dürfen nur nach unten strahlen, es darf kein Streulicht geben damit die Insekten und Fledermäuse nicht negativ beeinflusst werden.“

Diese Passage klingt wie perfekte Ironie, denn Insekten und Fledermäuse sind nachdem die Wiesen platt gemacht und die Knicks in die engen Häuserschluchten integriert wurden garantiert sowieso nicht mehr auf der Fläche zu finden. Aber gut, dass man dann noch an die Lichtverhältnisse zwischen dem Beton denkt.

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Einladung zur BUND-/HCU-Fachtagung

Staedtebau_HHAm 16. Juni um 10:00 Uhr laden der BUND Hamburg und die Hafencity Universität zu der Fachtagung mit dem Thema „Metropolregion Hamburg ohne Plan? Mehr Wohnungen, mehr Gewerbegebiete, mehr Straßen – bleiben Natur und Lebensqualität auf der Strecke?“ ein.

Die Fachtagung greift dieses Spannungsfeld auf und stellt wichtige Fragen:

  • Wo steht die Metropolregion Hamburg heute?
  • Wie machen es andere Metropolregionen?
  • Und welche Lösungsansätze gibt es?

Mehr Infos in unserem Veranstaltungskalender

Hamburg räumt auf – Danke an alle Helfer!

Vergangenen Sonntag, den 26. März haben sich viele große und kleine Helfer eingefunden, um unser Wohngebiet wieder einmal etwas sauberer zu machen. Auch dieses Jahr ist einiges an Müll zusammengetragen worden. Vielen Dank an alle, die geholfen haben.

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Leider liegt nun, gerade einmal vier Tage nach unserer Aufräumaktion bereits wieder vom Winde verwehter Müll herum – meist von Baustellen. Deshalb unser Appell an Alle: seid euch nicht zu schade auch bei euch in angrenzenden Grünecken ab und an Folie, Styropor etc. aufzuheben und mit in eure Mülltonnen zu schmeißen. So können wir alle helfen, unser Wohngebiet sauber und schön zu halten.

Der Protest wirkt – Die Bagger werden erstmal nicht weiterrollen

Der Protest des BUND wirkt! „Wir haben gerade in Sachen Öjendorfer Parks erfahren: Die Bagger werden erstmal nicht weiter rollen! Das Bezirksamt Mitte hat eingeräumt, dass die Baustraße nicht von dem Ergänzungsbescheid für den Knick erfasst war…“, so schreibt der BUND heute auf seiner Facebook Seite. Hier die Meldung in Bild und Ton:

„Hamburg räumt auf“ – Frühjahrsputz im Bereich Östlich Haferblöcken

Der Frühling ist da und es ist Zeit für einen Frühjahrsputz. Im Rahmen der von der Stadtreinigung initiierten Aktion „Hamburg räumt auf“ wollen wir gemeinsam das Neubaugebiet und die Flächen bis zum See vom losen Dreck befreien. Schon im letzten Jahr war die Aktion sehr erfolgreich und wir würden das auch dieses Jahr gerne wiederholen. Im Anschluss können auch je nach Wetter gerne wieder Grillware, Salate, Tische und Stühle für ein spontanes Grillen in gemütlicher Runde mitgebracht werden.

 WANN: Sonntag, den 26.03.2017 von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr
TREFFPUNKT: Boltzplatz (Hans-Rubbert-Straße)

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Dort bekommt ihr mehr Infos, Handschuhe und Müllsäcke. Also Ärmel hoch gekrempelt und los geht’s. Wir freuen uns auf viele Helfer.

Wer darüber hinaus aufräumen möchte, kann sich unter www.hamburg-raeumt-auf.de ganz einfach anmelden.

BUND Pressemitteilung: In Öjendorf rollen die Bagger

Auf der Fläche Östlich Haferblöcken im Öjendorfer Park wurde mit den vorbereitenden Baumaßnahmen zur Erschließung einer bislang als Park ausgewiesenen Grünfläche begonnen. Trotz erheblicher ökologischer Bedenken, fehlender Umweltgutachten und unklarer Genehmigungslage startete das Bezirksamt Mitte umfangreiche Baggerarbeiten im Rahmen der Baustellenerschließung. Die vollständige Pressemeldung des BUND gibt es hier.

Hamburger Landschafts- und Klimaschutzverband (HLKV) gegründet

Allein in Billstedt sollen Freiflächen in der Größenordnung von 60-70 ha in den nächsten Jahren in Bauland umgewandelt werden. Frischluftschneisen und grüne Oasen der Erholung müssen, wie am Öjendorfer See, Reihenhaussiedlungen und Geschosswohnungsbau weichen. Übrig bleibt nicht mehr viel, außer kleine, in Beton eingefasste grüne Flecken, die mit Natur nicht mehr viel zu tun haben. Das, was Hamburg als „grüne Stadt“ so liebens- und lebenswert macht, geht immer mehr verloren.

Um dieser Entwicklung entgegen zu steuern hat der Verein „natürlich MITTEndrin“ gemeinsam mit anderen Vereinen und Einzelpersonen am 16. November den Hamburger Landschafts- und Klimaschutzverband (HLKV) gegründet.

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